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Modern Madonna – Erotische Kunst Unikate als Collage
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Einmalig. Unverschämt. Kreativ – erotische Kunst Unikate.

Corona. Lockdown. Alles still. Außer in unseren Köpfen. Mein Art Director sitzt zwischen Farbe, Kleber und leeren Kaffeetassen, ich im Studio zwischen Blitzen und halbfertigen Bildern. Und dann passiert’s: Ein zerrissenes Aktfoto von mir ( also von mir fotografiert, nicht ich auf dem Foto ) landet quer über einem alten Vogue-Cover. Ein Freund sieht das Chaos, schaut kurz – und sagt: „Das ist Weltklasse.“

Zwei Tage später schickt er mir ein Foto. Die erste Modern Madonna. Eine Mischung aus Collage, Übermalung und extrem viel Gespür. Kein Zufallsprodukt, aber auch kein durchgeplanter Entwurf. Ich war sofort begeistert. Kein langes Nachdenken, kein Marketing-Blabla – einfach machen. Und plötzlich war da diese neue Form: aus einem Aktfoto wurde ein Unikat. Ein Kunstwerk, das nicht nur anders aussieht, sondern sich auch anders anfühlt.

Von der Fotografie zum Unikat

Ich liefere die Basis: meine Aktfotos. Mein Art Director entwickelt daraus eigenständige Werke – mal durch Übermalung, mal als Collage, oft beides. Die Materialien wechseln ständig. Was zählt, ist der Effekt, nicht die Technik. Seit Kurzem gehen wir noch einen Schritt weiter: Einige Arbeiten werden in Epoxidharz gegossen. Die Madonna Bricks sind keine Bilder mehr, sie sind Objekte. Schwer, präsent, fast schon skulptural.

Manche Motive stammen übrigens aus meiner Collectors Edition. Dort wirken die Bilder für sich – reduziert, konzentriert, auf den Punkt. Wenn ich so ein Motiv meinem Art Director gebe, wird daraus etwas völlig anderes. Kein Feinschliff, sondern ein Bruch.  Und genau das fasziniert mich: wie sehr sich etwas verändern kann, ohne sich zu verlieren. Zwei völlig unterschiedliche Formen, aber beide mit derselben Grundlage: einem einzigen Moment, der mehr kann, als sich auf eine Richtung festlegen zu lassen.

Was ich daran liebe: Aus einem Bild, das man theoretisch tausendfach drucken könnte, wird etwas Einmaliges. Keine Kopie, kein zweites Mal. Und obwohl jedes Werk auf einem meiner Fotos basiert, die Ergebnisse könnten unterschiedlicher nicht sein. Manche Arbeiten wirken leise, andere fordern Aufmerksamkeit. Aber sie alle haben etwas, das kein Ausdruck aus dem Drucker je haben wird: Charakter.

Was bleibt: Erotische Kunst Unikate

Keine Serie, kein roter Faden. Die Modern Madonnas funktionieren nicht als Linie, sondern als Sammlung. Jedes Werk steht für sich – und trotzdem gehören sie zusammen. Erotische Kunst Unikate, die sich nicht unterordnen. Und genau deshalb wirken sie.

Jede anders – und genau das ist der Stil.

Das Faszinierende an den Modern Madonnas ist, dass kein Werk dem anderen gleicht. Jede entsteht aus dem Moment heraus, ohne festgelegte Linie oder wiederholbares Konzept. Was gestern noch funktionierte, wird heute über den Haufen geworfen. Mein Art Director entwickelt seine Techniken ständig weiter – manchmal sind es komplexe Kombinationen, manchmal nur ein einziger Eingriff, der alles verändert. Wer hier nach einem durchgängigen Stil sucht, wird scheitern. Und genau das ist das Schöne daran.

Auch meine Auswahl der Bilder folgt dabei einer eigenen Logik. Für diese Arbeiten nehme ich nicht unbedingt die perfektesten Aufnahmen. Sondern die, die Raum lassen. Raum für Brüche, Eingriffe, neue Ebenen. Es geht nicht darum, das perfekte Foto zu veredeln – sondern darum, etwas Neues daraus entstehen zu lassen.

Zensur? Machen wir selber – aber nur wenn wir wollen.

Die eigentliche Frage war nie: Wie viel darf man zeigen? Sondern: Wer bestimmt das? Auf Social Media herrschen absurde Moralvorstellungen. Eine Brustwarze? Schon ist das Bild weg. Ein bisschen zu viel Haut? Sperre. Und genau deshalb haben wir gesagt: Dann machen wir’s halt selbst. Wenn wir etwas zensieren, dann weil wir’s wollen – nicht weil irgendein Algorithmus meint, es gehört sich so. Und wenn wir’s nicht zensieren, dann halt nicht.

Am Anfang hatten wir sogar die Idee, kleine Pflaster mit gedruckten Texten wie “Take Off” dazuzugeben, damit sich die Käufer selbst was draufpicken können und ihre persönliche Zensur vornehmen können – falls sie meinen, sie müssten. Das haben wir schnell wieder verworfen. Die meisten wollen’s genau so, wie es ist: ehrlich, direkt und ohne viel Trara drumherum. Und was uns besonders freut: Die Rückmeldungen sind durchwegs positiv. Männer, Frauen – jede*r hat andere Favoriten. Manche stehen auf ein ruhiges Porträt, andere auf volle Wucht. Und das zeigt uns: Wir sind auf dem richtigen Weg – auch wenn er garantiert nicht jedem gefällt.

Madonna – aber ohne Heiligenschein

Mit Jungfrauen oder Heiligkeit hat das bei uns nix zu tun. Madonna – das ist bei uns einfach eine Frau. Eine schöne Frau. Eine starke Frau. Und manchmal auch eine, die einfach nur gut ausschaut und sich nicht erklären muss. Weiblichkeit, Selbstbestimmung, Popkultur – und ein bisschen Augenzwinkern in Richtung Kirche ist auch dabei. Ganz bewusst.

Unsere Madonnas schweben nicht über den Dingen. Sie stehen mit beiden Beinen am Boden. Oder liegen auf dem Sofa. Oder hocken irgendwo, wo man eigentlich nicht posiert. Einen Heiligenschein wirst du bei unseren Madonnen nicht finden. Und auch keine Pose, die irgendwem gefallen will. Was du bekommst, ist ein Blick, der nicht fragt, ob er passt – der ist ganz einfach da. Punkt.

Zwischen Atelier, Wahnsinn und Wahnsinnsidee

Wir arbeiten, wie wir halt sind: nicht durchgeplant, nicht perfekt, aber mit einem ziemlich guten Gespür dafür, was funktioniert. Ich kümmere mich um die Ästhetik, mein Art Director ist der, der ausprobiert. Ich weiß meistens genau, welches Foto ich ihm zeigen muss – und am schönsten ist es, wenn ich sehe, wie sich bei ihm im Kopf die Zahnräder zu drehen beginnen. Dann dauert’s nicht lang, und irgendwas komplett Unerwartetes liegt plötzlich auf dem Tisch. Wir diskutieren viel, manchmal wird’s laut – aber genau das bringt uns weiter.

Dass wir bisher ohne Galerie arbeiten, war keine bewusste Entscheidung. Es hat sich einfach so ergeben. Aber wir sind offen für Kooperationen. Die Modern Madonnas muss man im Original sehen. Egal ob Collage, Übermalung oder Objekt – in natura haben sie eine Präsenz, die online einfach nicht rüberkommt. Deshalb wollen wir unsere Modern Madonnas live zeigen. Nicht als Pixel auf einem Bildschirm, sondern so, wie sie wirken, wenn man davor steht. Die Modern Madonnas gehören an die Wand, nicht nur in irgendeinen Online-Shop ( es gibt sie allerdings eh nur in MEINEM Online-Shop;-)).

Ein Werk, viele Wege

Knapp 200 Madonnas sind bisher entstanden, rund 50 davon haben neue Besitzer gefunden. Und das zeigt vor allem eines: Es gibt kein Schema, kein „typisches“ Publikum. Die einen stehen auf schrille Collagen, die anderen auf reduzierte Porträts – verkauft wurden alle Richtungen. Wer Kunst mag, etwas Eigenständiges sucht oder einfach ein starkes Bild für die Wand will, bleibt früher oder später an einer hängen.

Was mich besonders freut: Es sind nicht nur Männer, die kaufen. Frauen genauso – sie sind oft sogar die mutigeren. Und das schönste Kompliment, das wir regelmäßig hören: „So was hab ich noch nie gesehen.“ Genau da wollen wir hin.

Immer wieder werden unsere Madonnas mit Werken von Franz West oder Arnulf Rainer verglichen. Rainer kannte ich, bei West musste ich erst googeln. Inzwischen haben wir uns beide ein bisschen eingelesen – und ja, es gibt Parallelen. Aber ich finde, unsere Arbeiten wirken oft zugänglicher, vielleicht auch ein Stück positiver. Ohne jetzt irgendwas schmälern zu wollen – dahin zu kommen, wo die beiden stehen, ist ein eigenes Kapitel. Aber ich glaube trotzdem: Unsere Madonnas haben ihren ganz eigenen Zugang. Optisch, inhaltlich – und im Umgang mit dem Thema Nacktheit sowieso.

Was kommt als Nächstes?

Die Madonna Bricks waren ein ziemlicher Bruch – im besten Sinn. Plötzlich dreidimensional, schwer, glänzend, und garantiert nix fürs stille Kämmerlein. Etwas völlig Neues. Und ehrlich gesagt: Keiner weiß, was als Nächstes kommt. Vielleicht Installationen. Vielleicht riesige Madonnas, drei Meter hoch. Vielleicht Ton, Glas, Stoff, Video. Vielleicht alles zusammen.

Wir planen nicht viel. Wir probieren. Und jedes neue Werk bringt neue Ideen. Das macht’s spannend – für uns, und für alle, die die Madonnas sehen, sammeln oder einfach feiern..

Wenn du Fragen hast, Interesse an einer Kooperation oder einfach eine Madonna in echt sehen willst – meld dich. Oder schau im Shop vorbei. Aber Achtung: Es gibt nur eine pro Motiv.

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