
Wenn ein Zentimeter plötzlich zur „Gefahr“ wird – KI Zensur
Es war nur ein Zentimeter.
Am Rand.
Kein Skandal, kein Geheimnis — nur ein fehlendes Stück Bild.
Ich wollte es schnell ergänzen, generatives Füllen, fertig.
Stattdessen:
„Verstößt gegen die Richtlinien.“
Ein Zentimeter Haut – und schon wird’s verdächtig.
Bezahlen, aber blockiert werden – KI Zensur in Reinform
Ich zahle fürs Abo.
Wie jeder Landschaftsfotograf.
Wie jeder, der seinen monatlichen Adobe-Tribut abdrückt.
Aber ich darf’s nicht benutzen, weil auf meinem Foto ein Mensch ist.
Oder genauer: weil dieser Mensch nackt ist.
Ich will keine Fantasien generieren.
Ich will nur arbeiten: Format anpassen, retuschieren, Kleinigkeiten korrigieren.
Aber sobald Haut ins Bild kommt, spielt Adobe Moralapostel.
Der Algorithmus wird rot, bevor er überhaupt denkt.
Das ist nicht Schutz.
Das ist KI Zensur, schlecht verkleidet.
Die Farce des Workarounds
Natürlich kann man’s austricksen.
Ebene duplizieren, Person ausblenden, KI laufen lassen, Person wieder einblenden.
Ein Workflow, der so unnötig ist wie der Filter selbst.
Ich hab sogar bei Adobe angerufen.
Antwort sinngemäß:
„Dann benutzen Sie’s halt nicht.“
Großartig.
Genau dafür bezahlt man.
Körperkunst ist nicht das Problem – die Dummheit dahinter schon
Das hier ist keine Diskussion über Erotik oder Pornografie.
Und wenn jemand Pornos retuschieren will – bitte, soll er.
Er zahlt ja.
Das Thema ist nicht Moral.
Es ist Lizenz.
Und die KI verwechselt beides regelmäßig.
Sie sieht Haut und reagiert wie ein nervöser Kirchenchor.
Sie verwechselt Intimität mit Gefahr.
Als könnte man sich an einem JPG verletzen.
Das ist nicht Schutzmechanismus.
Das ist algorithmische Fehleinschätzung – und im Endeffekt: KI-Zensur.
Lustig dabei: Ich bin nicht der Einzige, der sich mit übervorsichtigen Algorithmen herumschlägt. Selbst AlgorithmWatch sammelt Fälle, in denen Software alles blockiert, was irgendwie nach Mensch aussieht.
https://algorithmwatch.org/de/
Fotografie vs. Tippen – zwei völlig verschiedene Welten
Ich kenne Leute, die erschaffen alles mit KI.
Sollen sie.
Es ist halt keine Fotografie mehr, sondern Tippen mit gutem Prompt.
Ich fotografiere lieber.
Aber manchmal wäre es nett, wenn der Code nicht jedes Mal ausflippt, sobald ein echter Körper im Bild auftaucht.
So viel Moral für einen Zentimeter
Am Ende ist es kein Weltuntergang.
Nur lästig.
Aber typisch.
Die Maschine will dich schützen — und verhindert, dass du arbeitest.
Duplizieren, ausblenden, generieren, einblenden: funktioniert.
Aber jedes Mal denke ich mir:
So viel Aufregung, so viel Pseudo-Moral, so viel KI-Zensur — für einen einzigen Zentimeter Bildrand.
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