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Model in einem ruhigen Moment zwischen zwei Aufnahmen – authentische erotische Fotografie ohne Druck.
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Authentische Fotografie: Silence between shots – warum echte Bilder in den Zwischenräumen passieren

Ein Set, ein paar Minuten fotografieren – dann Pause. So sieht sinnliche Fotografie für mich aus. Nicht, weil ich langsam bin, sondern weil ich niemandem beweisen muss, wie schnell ich auf den Auslöser drücken kann. Ich schaue mir die Aufnahmen an, halte kurz inne und überlege, ob es ins Nebenzimmer geht, raus, oder ob es gerade besser ist, nichts zu verändern. Alles ohne Plan, aber mit Gefühl.

Wir reden, trinken etwas, manchmal eine Zigarette dazwischen. Sie zieht sich um. Oder aus. Je nachdem, was gerade Sinn macht. Nicht choreografiert, nicht durchgetaktet. Einfach ein Raum, zwei Menschen und ein Tempo, das man nicht erzwingen kann.

Ich brauche diese Lockerheit – jeder spürt, ob er gerade funktionieren soll oder einfach sein darf. Je mehr Raum ich gebe, desto ehrlicher werden die Bilder. Das hat nichts mit Esoterik zu tun, sondern mit Erfahrung: Menschen öffnen sich, wenn sie merken, dass niemand Leistung von ihnen erwartet.

Wer verstehen will, warum langsameres Arbeiten Fotos oft besser macht als Dauerfeuer, kann hier nachlesen:

Why Slowing Down Can Transform Your Photography

Reden, Rückmeldung, Rhythmus – künstlerische Fotografie ohne Druck

Entgegen dem romantischen Mythos vom schweigenden Künstler rede ich laufend. Nicht, um das Set vollzuquatschen, sondern weil konstantes, positives Feedback das Rückgrat einer guten Stimmung ist. Wenn ein Model merkt, dass etwas funktioniert, entsteht Vertrauen – und Vertrauen ist der Stoff, aus dem jede gute Aufnahme besteht.

Ich zeige zwischendurch das Display, nicht um anzugeben, sondern damit sie versteht, wohin die Reise geht. Ein „das war perfekt“ zur richtigen Zeit baut mehr auf als jedes Posing-Tutorial.

Wer sehen will, wie diese Arbeitsweise in fertigen Bildern landet, findet Beispiele in der kleinen, aber bewussten Serie

SIGNED.FRAMED.ICONIC.

Ich führe, aber ich drücke niemanden in ein starres Konzept. Das Bild soll entstehen, nicht erzwungen werden. So funktioniert meine Arbeitsweise in der Aktfotografie: Stimmung zuerst, Technik danach.

Der Moment, in dem die Pose aufhört und ein Mensch übrig bleibt

Mit manchen Modellen gibt es einen Rhythmus, den man nicht erklären kann: zwei, drei Bilder, dann Pause. Ein Satz, ein Lachen, ein Schluck Wasser. Wieder ein paar Bilder. Wieder Pause.

Und manchmal passiert das Gegenteil: Wenn alles auf einmal zusammenrutscht – Licht, Körper, Stimmung – dann gibt es keine Pause. Dann wird fotografiert, was das Zeug hält. Zwei-, dreimal pro Shooting gibt es diese kurzen Strecken, in denen alles stimmt. Da wird auch mal herumgefitzelt, bis wirklich jedes Detail passt, weil klar ist: Genau hier liegt das Bild, das bleiben wird.

Genau dort, in diesem Wechsel aus Loslassen und Anziehen, fällt der Fotomodus ab. Die Schultern sinken ein Stück, der Blick wird normal, jemand verdreht die Augen über sich selbst, weil gerade etwas schiefgegangen ist. Und davon lebt später oft das finale Foto: nicht vom perfekten Winkel, sondern vom halben, ungeschützten Moment, den keiner aktiv produziert hat.

Besonders in der Collector’s Edition wird das sichtbar – die großen Formate leben von genau diesen Zwischenmomenten, nicht vom Perfektsein.

Weniger Show, mehr Mensch

Früher war alles entschleunigter: weniger Kalender, keine Deadlines, niemand, der im Hinterkopf an Verkaufszahlen denkt. Heute ist der Druck im Hintergrund da – eh klar. Aber mein Set hat sich nie verändert: kein künstlicher Stress, keine Show, keine zwanzig Anweisungen pro Minute.

Lieber ein ehrlicher Satz zur richtigen Zeit als hundert leere Worthülsen. Lieber zehn echte Momente als hundert technisch perfekte, aber tote Bilder.

Am Ende bleibt: ein Raum, zwei Menschen, eine Kamera – und genug Zeit, bis etwas Echtes passiert. Silence between shots heißt nicht, dass es still ist. Es bedeutet nur, dass nichts gespielt werden muss.

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