
Warum lachende Models in der Aktfotografie alles durcheinanderbringen
Wer an emotionale Aktfotografie denkt, hat sofort das Bild im Kopf: ernste Miene, verführerischer Blick, möglichst viel Drama im Blickfeld. Der Klassiker. Als würde sich jede nackte Frau automatisch in eine Mischung aus Botticelli und Erotik-Katalog verwandeln.
Und wehe, jemand lacht.
In der emotionalen Aktfotografie zu lachen ist fast schon ein Affront – als hätte jemand beim Nacktsein vergessen, ernst zu schauen. Dabei ist genau das der Punkt: Viele Bilder wirken, als wären sie für eine Kirchenzeitung produziert worden – und das, obwohl Kirche und nackte Frauen bekanntermaßen eher schwierig miteinander klarkommen. Ein bisschen Lachen würde ihnen jedenfalls guttun. Ehrlich jetzt
Nackt und am Boden liegen vor Lachen – sicher, warum eigentlich nicht?
Ich liebe es, wenn ein Model lacht. Kein „rrr – ich bin so scharf auf dich“-Blick, sondern ein ehrliches Lachen. So eins, das rausplatzt, weil ich irgendeinen Blödsinn daherred, bei dem selbst sie sich nicht mehr halten kann.
Und genau in dem Moment drück ich ab. Kein künstlicher Ausdruck, kein aufgesetzter Blick – einfach ein echter Schnappschuss, echte emotionale Aktfotografie, die die Stimmung perfekt einfängt.
Was ich dann habe, ist kein perfekt inszenierter „Kunstakt“. Kein Instagram-tauglicher Filtermoment oder ein gestyltes Hochglanzbild. Sondern eine Aufnahme, die Stimmung zeigt. Die genau das transportiert, was während des Shootings passiert: Nähe, Vertrauen, Lockerheit. Emotionale Aktfotografie ohne Pose.
Der Unterschied zwischen Porno und Porträt
Warum ist das so selten? Vielleicht, weil sich viele Fotografen nach wie vor in Kategorien verlieren: Sinnlich = ernst. Nackt = lasziv. Wer lacht, ist nicht mehr sexy.
Ich sage: So a Schas
Lachen ist sexy. Lachen ist intim. Lachen zeigt, dass jemand bei sich ist – und sich keinen Millimeter verstellen muss. Kein Duckface, kein „Fick-mich-Blick“ – das braucht kein Mensch, wenn das Bild eh schon alles hat. Erotik muss nicht stöhnen, sie darf auch mal laut loslachen.
Ich brauch keine Posen aus dem Porno-Grundkurs und auch keinen Blick, der schon tausendmal durchgekaut wurde. Mich interessieren die Momente, wo jemand loslässt. Ohne Maske. Ohne Selbstinszenierung. Einfach so, wie man ist, wenn man nicht daran denkt, wie man gerade aussieht – und genau dann wird emotionale Aktfotografie spannend.
Lachen kann man nicht planen
Ich habe keine „Lach-Shootings“. Das passiert einfach. Ich rede viel – okay, sehr viel. Ich kommentiere, mache Blödsinn, provoziere, bringe Models aus dem Konzept. Und genau darum geht’s: Ich will, dass sich das Model vergisst. Nicht mehr drüber nachdenkt, wie sie aussieht. Nicht mehr posiert, sondern einfach reagiert. Echt ist.
Und wenn’s dann passiert – dieses eine Lachen, das nicht geplant war – und ich bin schnell genug, um’s zu erwischen, bevor’s wieder weg ist? Dann hab ich genau das Foto, das hängenbleibt. Vielleicht verwackelt. Vielleicht technisch nicht sauber. Aber es lebt. Und genau das zählt.
Emotionale Aktfotografie ohne Andacht
Diese Bilder polarisieren nicht. Ganz im Gegenteil. Das Feedback ist fast immer positiv. Vielleicht, weil die Leute endlich wieder Fotos sehen wollen, die nicht nach Drehbuch aussehen. Vielleicht, weil man sofort spürt: Da ist nichts inszeniert – da ist einfach ein Moment passiert.
Einer meiner Lieblingskommentare war: „Endlich mal ein Aktfoto, das nicht so tut, als wäre es ein Altarbild.“ Und ja – genau darum geht’s. Kein Heiligenschein, kein goldener Glanz, kein pathetisches Posieren. Sondern einfach ein Mensch. So wie bei manchen Bildern der Collector’s Edition – da bleibt nichts übrig außer Licht, Haut und der Frage: Warum genau dieses Bild? Genau deshalb.
Nackt, entspannt, mit einem ehrlichen Grinser im Gesicht. Keine Inszenierung fürs Museum, kein „ich bin Kunst“-Blick in die Ferne – sondern ein Moment, der passiert ist. Weil jemand gelacht hat. Weil er sich wohlgefühlt hat. Weil niemand auf Perfektion gewartet hat.
Emotionale Aktfotografie wird oft unterschätzt. Zu oft geht man davon aus, dass Nacktheit automatisch etwas Ernstes, Würdevolles sein muss – möglichst bedeutungsschwer und tiefgründig. Aber genau diese Schwere macht viele Bilder tot. Ich will keine Fotos, die aussehen wie religiöse Wandmalerei. Ich will Bilder, bei denen man hängenbleibt, weil sie echt sind. Wie bei SIGNED. FRAMED. ICONIC. – wo jede Aufnahme ein kurzer, klarer Schnitt ist. Kein Posing. Kein Plan. Nur dieser eine Moment. Für vier Wochen, dann war’s das. Weil man sieht: Da war jemand – und der hatte genau in diesem Moment einfach Spaß. Und genau das macht den Unterschied.
Und wer’s noch wissenschaftlich braucht:
Lachen ist nicht nur gut fürs Bild – es ist auch gut für den Körper. Laut der Harvard University verbessert Lachen nachweislich die Stimmung, reduziert Stress und aktiviert sogenannte Wohlfühl-Neurotransmitter wie Dopamin und Serotonin. Also: Lachen ist nicht nur erlaubt – es ist gesund.
Die große Kunst des Kontrollverlusts
Lachen ist Kontrollverlust. Und genau deshalb so wertvoll.
In der Fotografie wird so viel kontrolliert, korrigiert, kaschiert. Das Licht, die Haltung, der Blick, die Bildwirkung. Alles muss stimmen. Und am Ende kommt ein Bild raus, das technisch brillant, aber emotional tot ist.
Ein Lachen sprengt diesen Anspruch. Es sagt: Scheiß auf Kontrolle. Hier bin ich – und ja, ich bin nackt. Und ich hab Spaß dabei.
Und wer mehr will als ein einzelnes Bild – wer in Serien denken kann, in Momenten, die sich zu etwas Größerem fügen:
The Book & An Other Book erzählen genau solche Geschichten. Zwischen den Seiten: Lachen, Lust, Leere – und alles dazwischen
Fazit? Spar dir das. Das hier ist ein Appell!
Lass sie lachen.
Mach Bilder, die nicht brav in irgendwelche Feeds passen.
Mach Bilder, die rauschen, stören, leben.
Die dir nicht gefallen müssen – sondern unter die Haut gehen.
Die schreien, grinsen, atmen.
Denn wenn du beim nächsten Shooting wieder nur auf den perfekten Ausdruck wartest, denk dran:
Das Lachen könnte das Beste gewesen sein.
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